Die schönsten Touren auf der Havel

für jeden Etwas dabei

Folgende Touren empfehlen wir Ihnen, wenn Sie zum ersten Mal auf der Potsdamer Havel unterwegs sind. Sie geben Ihnen einen guten Eindruck von einem der schönsten Wassersportgebiete Europas und machen Lust auf mehr!

1. Badetour zum Krampnitzsee (2-3 Stunden)

Sie starten in nördliche Richtung, passieren Park und Schloss Babelsberg und verlassen den Tiefen See unter der Glienicker Brücke. Auf dem Jungfernsee haben Sie Sicht auf das Casino des Glienicker Schlosses (rechts), die Heilandskirche in Sacrow recht voraus, biegen aber nach links ab und fahren auf dem Jungfernsee westwärts, linke Hand liegt der Neue Garten mit Schloss Cecilienhof und die Meierei am Ufer. Die Tour geht weiter Richtung Lehnitz- und Krampnitzsee, wo Sie tolle Ankerplätze zum Baden finden.

2. Sieben-Seen-Rundfahrt (Halbtagesausflug)

Sie fahren in nördliche Richtung vorbei am Babelsberger Park und unterqueren die Glienicker Brücke. Sie fahren voraus über den Jungfernsee und halten sich rechts Richtung Pfaueninsel. Dabei sehen Sie linker Hand die berühmte Sacrower Heilandskirche und steuern auf die Pfaueninsel zu (weißes Schloss). Diese können Sie wahlweise links oder rechts umfahren. Wenn Sie die linke Umfahrung wählen, so achten Sie bitte unbedingt auf die Betonnung! Die Pfaueninsel weist ringsherum viele Untiefen auf. Im großen Bogen um die kleine Insel Kälberwerder fahren und dann rechts in den Großen Wannsee einbiegen. Auf der linken Seite sehen Sie das berühmte Strandbad Wannsee. Vorbei an traditionellen Segelvereinen auf der rechten Seite steuern Sie Richtung Wannseebrücke auf die Seenkette Kleiner Wannsee-Pohlesee-Stölpchensee zu. Achtung: Unbedingt langsam fahren und Ruderern und Paddlern ausweichen! Diese weisen an Ihren Ufern recht feudale Villen und gepflegte Hanggrundstücke auf. Über den Griebnitzseekanal, bei dem man die Durchfahrtsbeschränkung beachten muss (Einwegregelung) gelangen Sie zum langgestreckten Griebnitzsee, in den Sie nach rechts einbiegen. Vorbei an beeindruckenden Villen aus der UFA-Zeit gelangen Sie wieder zurück zum Babelsberger Schloss und Park. Die Glienicker Brücke auf der rechten Seite liegenlassen und links geht es zurück über den Tiefen See Richtung Marina.

3. Rund-um-Potsdam-Tour (Tagesausflug)

Sie starten die Fahrt in südliche Richtung in die malerische Potsdamer Havel und folgen dem Fahrwasser (Betonnung beachten) durch die Innenstadt, links vorbei an der schön angelegten Freundschaftsinsel (die Alte Fahrt ist für Motorboote gesperrt), am Stadtschloss und dem Stadthafen vorbei. Im Anschluss umfährt man die Insel Hermannswerder, die über eine Seilfähre mit der Potsdamer Seite verbunden ist. Hinter der Seilfähre (Achtung, Fähre hat Vorfahrt!) öffnet sich die Havel zum Templiner See. Nach der Eisenbahnbrücke folgen Sie der Havel vorbei am Strandbad Templin weiter Richtung Caputh, hier wird es nochmal schmal und die Seilfähre hat wieder Vorfahrt. Nach Passieren der Caputher Enge öffnet sich linke Hand der große und etwas raue und wellige Schwielowsee. Dieser darf nur innerhalb der betonnten Fahrwasserstraße befahren werden, da er sehr große Untiefen aufweist. Auf diesem See ist Albert Einstein gesegelt (er lebte eine Zeitlang in Caputh). Man kann den See auch auf kurzem Wege queren und folgt nach Passieren der Baumgartenbrücke der Havel Richtung Werder. Die Inselstadt begrüßt die Bootsfahrer schon von weitem mit seinem schönen Kirchturm. Ein Besuch der hübschen Halbinsel lohnt sich auf jeden Fall und man kann auch sehr gut einkehren. Weiter geht es Richtung Zernsee, hier hält man sich links Richtung Phöben, da die Wublitz rechts für Motorboote gesperrt ist. Hat man die Autobahnbrücke und Töplitz passiert, wird es sehr ländlich und naturbelassen und man genießt die Ruhe und den weiten Blick über die Landschaft.
Nach einigen Biegungen trifft die Havel auf den Sacrow-Paretzer Kanal, über den man geradewegs wieder nach Potsdam zurückgelangt. Wer jetzt noch Zeit hat, kann das Fischerdorf Ketzin ansteuern und dort einen Stopp einlegen. Die Abkürzung über den Kanal führt durch den Schlänitzsee (bitte nur queren, nicht ankern oder ans Ufer fahren, er ist sehr flach!), über den Weißen See zum Jungfernsee. Am rechten Ufer ist der Neue Garten mit Meierei und Schloss Cecilienhof zu sehen. Rechts taucht die Glienicker Brücke auf, durch die man in den Tiefen See und von dort zur Marina zurückgelangt.

4. Badetour Glindower See (Halbtagesausflug)

Sie starten die Fahrt in südliche Richtung in die malerische Potsdamer Havel und folgen dem Fahrwasser (Betonnung beachten) durch die Innenstadt, links vorbei an der schön angelegten Freundschaftsinsel (die Alte Fahrt ist für Motorboote gesperrt), am Stadtschloss und dem Stadthafen vorbei. Im Anschluss umfährt man die Insel Hermannswerder, die über eine Seilfähre mit der Potsdamer Seite verbunden ist. Hinter der Seilfähre (Achtung, Fähre hat Vorfahrt!) öffnet sich die Havel zum Templiner See. Nach der Eisenbahnbrücke folgen Sie der Havel vorbei am Strandbad Templin weiter Richtung Caputh, hier wird es nochmal schmal und die Seilfähre hat wieder Vorfahrt. Nach Passieren der Caputher Enge öffnet sich linke Hand der große und etwas raue und wellige Schwielowsee. Dieser darf nur innerhalb der betonnten Fahrwasserstraße befahren werden, da er sehr große Untiefen aufweist. Auf diesem See ist Albert Einstein gesegelt (er lebte eine Zeitlang in Caputh). Man kann den See auch auf kurzem Wege queren und folgt nach Passieren der Baumgartenbrücke der Havel Richtung Werder. Die Inselstadt begrüßt die Bootsfahrer schon von weitem mit seinem schönen Kirchturm.
Linke Hand taucht ein hohes McDonalds-Schild am Horizont auf, auf das man geradewegs zuhält. So findet man am besten die sehr schmale Einfahrt durch die Strengbrücke in den sauberen und malerischen Glindower See. Achtung, hier gibt es Untiefen und die kleine Insel voraus muss südlich umfahren werden, nördlich Durchfahrtsverbot, wegen Flachwasser!
Ankern Sie in einer der vielen Buchten und genießen in Ruhe die einmalige Wasserlandschaft und das kühle Nass! Am Wochenende bei schönem Wetter ist der See allerdings recht belebt!